Melissa Gore wurde als Tochter eines britischen Vaters und einer japanischen Mutter in Kagoshima (Japan) geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. 

2002 wurde sie in die Yehudi Menuhin School im England aufgenommen, wo sie bei Ruth Nye studierte. 2006 nahm sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Pascal Devoyon und Rikako Murata auf. Ebendort studierte sie Liedbegleitung bei Prof. Axel Bauni und Eric Schneider. 2012 hat sie künstlerischen Diplom erhalten, und 2016 ihr Studium mit dem  Konzertexamen abgeschlossen. Während ihre Studium hat sie Stipendium von Paul-Hindemith-Gesellschaft e.V., und Vereins Live Music Now – Berlin e.V. bekommen.

 

Mehrfach wurde sie als Solistin mit Preisen ausgezeichnet u.a. 2. Preis beim 16. Artur Schnabel Wettbewerb Berlin, 3. Preis beim internationalen Hindemith Wettbewerb Berlin, 3. Preis bei dem 24. Concours International de Piano d'Epinal in Frankreich. 2010 bekam sie den Kirishima Musik Festival Award beim Internationalen Kirishima Musik Festival in Japan. Sie konzertierte in zahlreichen Ländern wie Japan, Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Italien, Spanien und Holland. Als Solistin arbeitete sie außerdem mit dem Kagoshima Symphonie Orchester, Royal Chamber Orchestra Krakow, Orchestre national de Lorraine, und Kyushu Symphony Orchester.

2013 wurde sie als beste Begleiterin mit dem Pianistenpreis bein Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb "Das Lied" ausgezeichnet. 2015 gewann sie mit ihrer Duopartnerin, der Mezzosopranistin Kimberley Boettger-Soller den 1. Preis in der Kategorie „Liedduo“ beim Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne.